Ein Mann kehrt zurück – nach Deutschland. Im Krieg hat er alles verloren: Eltern, Hoffnung, Würde, Anstand – nicht einmal ein Vorname ist ihm geblieben. Beckmann. Unteroffizier Beckmann heißt er nun für immer.Nur brauchen kann ihn keiner mehr. Selbst die Elbe will ihn nicht haben.

Mit verhärmter Sprache, hart, ungelenk und stolpernd, zeichnet Wolfgang Borchert das Porträt einer ganzen Generation von Männern, die als Menschen gingen und als Täter wiederkamen.Was ,In Stahlgewittern‘ anfing, endet nun ,Draußen vor der Tür‘ mit der bangen Frage, was hinter diesen Türen wartet.Die Regisseurin Luise Voigt nähert sich diesem zentralen Werk der europäischen Theatergeschichte, wie bereits in ihrer vorjährigen Arbeit ,1984‘, mit einer Installation aus Klang, Video, Schauspiel und Raum.

Regie: Luise Voigt, Ausstattung: Maria Strauch, Video: Stefan Bischoff, Musik: Dani Catalan, 
Vocal Coaching/Einstudierung: Cindy Weinhold
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© Cindy Weinhold 2019